Spinat (Spinacia oleracea)
Anbau
Spinat kann den ganzen Sommer über ausgesät werden, nur muss man dann die richtige Sorte beachten. Wenn Frühjahrsspinat im Sommer ausgesät wird, fängt er an zu blühen, bevor er Blattmasse zum Ernten gebildet hat; man muss also eine Sommerspinatsorte auswählen. Die Aussaattiefe sollte 1–3 cm betragen, der Pflanzenabstand 2–4 cm. Von der Aussaat bis zur Ernte benötigt der Spinat im Hochsommer ca. 35 Tage und bis 50 Tage im Frühjahr und Herbst. Geerntet werden nur die oberirdischen Blätter. Wenn man sie nicht zu tief abschneidet, können die kleinen Blätter noch einmal nachwachsen für eine zweite Ernte.

Inhaltsstoffe
Spinat enthält sehr viel Vitamin A (Retinol) in Form der pflanzlichen Vorstufe β-Carotin. An Sekundären Pflanzenstoffen liefert Spinat Saponine, Polyphenole, Carotinoide und Phytosterine. Außerdem sind sehr viel Vitamin C (Ascorbinsäure) und Eisen enthalten. Drei Vitamine des B-Komplexes kommen ebenfalls in größeren Mengen vor: Vitamin B1 (Thiamin), Vitamin B2 (Riboflavin) und Vitamin B6 (Pyridoxin). Es sind relativ viel Vitamin E (Tocopherol), Folsäure und Vitamin K enthalten. An Mineralstoffen sind neben dem Eisen noch Kalium, Calcium und Magnesium in größeren Mengen vorhanden.
Verarbeitung
Seinen Geschmack erhält Spinat am besten, wenn er nur kurz gedünstet oder roh verwendet wird. Spinat passt gut zu Kartoffelbrei oder Rührei; gerne wird er auch mit Mozzarella in südeuropäischen Gerichten verwendet. Auch mit Knoblauch schmeckt er gut.
Lagerung/Konservierung
Frischer Spinat sollte roh innerhalb von zwei Tagen zubereitet und gekocht nur einen Tag aufbewahrt werden. Zur längeren Lagerung wird kurzes Blanchieren, Abschrecken in Eiswasser und anschließendes Einfrieren empfohlen. Dann kann er bis zu 10 Monate gelagert werden.
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