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Gemüse

Knollensellerie

Knollensellerie (Apium graveolens)


Anbau
Knollensellerie hat eine lange Vegetationsdauer und wird deshalb nur als Jungpflanze eingesetzt und nicht direkt gesät. Beim Pflanzen sollte man beachten, dass der Vegetationspunkt des Selleries nicht mit Erde bedeckt wird. Zu flaches Einpflanzen fördert die starke Ausbildung von Nebenwurzeln. Während der Hauptwachstumsphase im Juli und August benötigt der Sellerie ausreichend Wasser.
Ab August können die Knollen geerntet werden. Dazu werden sie unterhalb der Knolle mit einem Messer flach abgeschnitten, so bleibt die Hauptwurzelmasse im Boden. Zur Einlagerung werden die Knollen vor dem ersten Frost geerntet und sowohl die Wurzeln als auch die Blätter abgeschnitten. Dabei sollte die Knolle möglichst wenig verletzt werden, an solchen Wunden fängt sie sonst im Lager an zu schimmeln. Das Laub des Knollenselleries kann frisch oder getrocknet als Gewürz verwendet werden.


Knollensellerie Tabelle



Inhaltsstoffe

Beim Knollensellerie sind Vitamin B6 (Pyridoxin) und Phosphor erwähnenswert.


Verarbeitung
Vom Knollensellerie entfernen Sie die Blätter und waschen dann die Knolle, die dabei gut abgebürstet werden muss. Knorrige und verzweigte Stellen werden abgeschnitten. Sellerie ist das typische Suppengemüse, kann aber auch als Salat zubereitet werden. Beliebt sind auch Sellerieschnitzel, wofür die gesäuberte Knolle in Scheiben geschnitten, paniert und gebraten wird. Die Blätter des Sellerie können frisch oder getrocknet als Suppenwürze verwendet werden.


Lagerung/Konservierung
Wenn Sie das Laub des Knollensellerie noch mitverwenden wollen, können Sie ihn etwa eine Woche im Kühlschrank lagern; mit abgeschnittenen Blättern wesentlich länger. Im Keller kann Knollensellerie in feuchtem Sand aufbewahrt werden. Dafür werden vorher die Wurzeln gekürzt und die Außenblätter abgedreht.
Gemeinsam mit Möhren- und Lauchstücken kann Sellerie in dünnen Scheiben oder Ringen getrocknet werden, so dass immer eine gute Suppenwürze vorhanden ist.

 

 
 
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